Wein und Gesundheit
In den letzten Jahren hat sich eine Trendwende
vollzogen:
Lange Zeit wurde jeglicher Alkoholkonsum für gesundheitsschädlich gehalten,
aber aufgrund umfassender und anerkannter Studien wird regelmässiger aber
mässiger Weingenuss als der Gesundheit förderlich anerkannt. Selbst die
amerikanischen Richtlinien empfehlen seit 1996 einen moderaten Weinkonsum als
gesundheitsförderlich. Seit mehr als 2000 Jahren ist die heilende Wirkung von
Wein bekannt. Bei Herz-Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen und verschiedenen Darmerkrankungen
erwies sich Wein als wirksames Mittel.
Welche Menge ist nützlich ?
Studien zufolge sind bei bei Männern bis zu 32 Gramm, bei Frauen
bis zu 24 Gramm Alkohol täglich nützlich,
ohne die Gesundheit zu beeinträchtigen. Dies entspricht etwa 0,4 bis 0,5 Liter bzw.
0,2 bis 0,3 Liter Wein.
Wie setzt sich Wein zusammen?
Wein besteht zu 80 bis 85 Prozent
aus Wasser und zu 15 bis 20 Prozent aus diversen Inhaltsstoffen. Deren Anteile
sind abhängig von den Traubensorten, dem Reifegrad, Jahrgang, der Bodenart und
der Art der Weinherstellung. Die
Mikronährstoffe und Phenole haben eine besondere Rolle hinsichtlich der
gesundheitlichen Wirkung von Wein.
Wein und das Herz-Kreislauf-System:
Vor allem der Alkohol und die
Phenole wirken günstig auf Blut, Herz und Kreislauf. Alkohol verbessert z. B. die
Cholesterinwerte im Blut. Zusammen mit den Phenolen wirkt er gefässerweiternd vermindert bei mässigem Genuss den
Blutdruck und das Thromboserisiko. Die wichtigste Bedeutung der Phenole für die Gesundheit liegt in
ihrer Wirkung als hocheffektive Antioxidantien. Sie verhindern schädigende
Sauerstoffreaktionen in den Körperzellen.
Wein und Essen:
Wein wirkt postitiv auf den Magen-Darm-Trakt. Trinkt man
Wein zum Essen wird die Verdauung gefördert, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Leber
werden in ihrem
Stoffwechsel positiv beeinflusst.
Vorsicht!
Selbstverständlich sind Kinder und Jugendliche sowie Personen,
die alkoholabhängig sind oder es werden könnten von diesen Empfehlungen
ausgeschlossen! Auch während Schwangerschaft und Stillzeit, bei Einnahme von Medikamenten,
am Arbeitsplatz und im Strassenverkehr soll auf den Genuss alkoholischer Getränke
unbedingt verzichtet werden!
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Schon Plutarch erkannte: |